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	<description>Aus der Welt der Bücher</description>
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		<title>Simone de Beauvoir &#8211; Alle Menschen sind sterblich</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 13:08:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rosina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[alle menschen sind sterblich]]></category>
		<category><![CDATA[beauvoir]]></category>
		<category><![CDATA[roman]]></category>
		<category><![CDATA[simone de beauvoir]]></category>
		<category><![CDATA[todesverständnis]]></category>
		<category><![CDATA[tous les hommes sont mortels]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Dinge verbindet ein Literaturfreund mit dem Namen &#8220;Simone de Beauvoir&#8221;. Sie hat nicht nur als Frau von jean-Paul Sartre Bekanntheit erlangt, sondern hat sich als Schriftstellerin einen Namen gemacht. Bekannte Werke von ihr sind &#8220;Die Mandarins von Paris&#8221;, &#8220;Das Blut der Anderen&#8221; und &#8220;Das andere Geschlecht&#8221; Beauvoir hat sich auf keine Gattung festgelegt. Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Dinge verbindet ein Literaturfreund mit dem Namen &#8220;Simone de Beauvoir&#8221;. Sie hat nicht nur als Frau von jean-Paul Sartre Bekanntheit erlangt, sondern hat sich als Schriftstellerin einen Namen gemacht. Bekannte Werke von ihr sind &#8220;Die Mandarins von Paris&#8221;, &#8220;Das Blut der Anderen&#8221; und &#8220;Das andere Geschlecht&#8221;</p>
<p>Beauvoir hat sich auf keine Gattung festgelegt. Sie veröffentlichte Romane, Essays, Erzählungen und natürlich Memoiren. Mit Sartre gehört sie zu den wichtigsten Vertreter des Existenzialismus. Damit verbunden ist ein neues Verständnis des Todes. Beauvoir steht in dieser Thematik zwischen der Philosophie Heideggers und Sartres und zeigt ihr Todesverständnis vor allem am Werk &#8220;Tous les hommes sont mortels&#8221;.</p>
<p>Der Roman mit dem detuschen Titel &#8220;Alle Menschen sind sterblich&#8221; wurde kurz nach Kriegsende, im Jahr 1946, veröffentlicht. Er handelt von der Begegnung zwischen der Schauspielerin Regine und Raimondo Fosca in den 192er Jahren in Paris. Fosca wird zuerst als lethargischer Zeitgenosse beschrieben, den Regine aus seiner Apathie erweckt. Nun erzählt Fosca Regine seine Lebensgeschichte, die im Jahr 1279 beginnt. Denn Raymond Fosca ist unsterblich!</p>
<p>Vieles hat der Unsterbliche erlebt. Kriege, Machtkämpfe, Frauen, Affären, Aufstände, Freundschaften &#8211; Fosca erlebt immer wieder das gleiche, bloß in unterschiedlicher Variation. Als Berater des Kaiserreichs Karl V, als Entdecker in der amerikanischen Wildnis, als Kaufmann in Paris &#8211; die Vorgänge wiederholen sich. Am Ende ist Fosca wieder alleine und seine Begleiter zerbrechen an seiner Unsterblichkeit und ihrer eigenen Vergänglichkeit.</p>
<p>Das ist auch der Fall bei Regine. Die exaltierte Schauspielerin verzweifelt an ihrer eigenen Sterblichkeit, dass sie Fosca in seinem Unglück nicht verstehen kann. Er hat in ihren Augen die ewige Jugend, nach der Regine strebt. Sie übersieht jedoch, wie einsam und unglücklich Fosca ist. Er empfindet seine Unsterblichkeit als Fluch und nicht als Segen.</p>
<p>Beauvoir zeigt damit ein Todesverständnis, das Heidegger sehr ähnelt. Das Leben wird nur durch die Existenz des Todes einzigartig. Ohne Tod verliert das Leben die Einzigartigkeit, ja seinen Wert und wird dadurch zu einem Fluch!</p>
<p>Alles in allem ist &#8220;Alle Menschen sind sterblich&#8221; ein Roman, der zum Nachdenken anregt, jedoch dabei immer noch sehr spannend und wortgewandt geschrieben ist! Deshalb ist Beauvoirs &#8220;Tous les hommes sont mortels&#8221; absolut empfehlenswert!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die besten zehn Kinderbücher!</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Apr 2012 15:31:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Antoine de Saint-Exupéry: „Der kleine Prinz“ (französische Erstauflage: 1943) Die poetische, vom Autor bebilderte Geschichte von den interplanetaren Erlebnissen des kleinen Prinzen und seiner Sehnsucht nach einer ganz besonderen Rose verzaubert seit dem Erscheinen die großen und kleinen Leser weltweit (Ab 8 Jahren; lesen auch Erwachsene) Walt Disney: „Der König der Löwen“ In dieser Buchausgabe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_127" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://buecherwelt.biz/wp-content/uploads/2012/03/Fotolia_34504788_XS.jpg"><img class="size-medium wp-image-127" title="Kleinkind mit seinem Buch 2" src="http://buecherwelt.biz/wp-content/uploads/2012/03/Fotolia_34504788_XS-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Was sind die Top Ten der Kinderbücher?</p></div>
<p><strong>Antoine de Saint-Exupéry: „Der kleine Prinz“ (französische Erstauflage: 1943)</strong></p>
<p>Die poetische, vom Autor bebilderte Geschichte von den interplanetaren Erlebnissen des kleinen Prinzen und seiner Sehnsucht nach einer ganz besonderen Rose verzaubert seit dem Erscheinen die großen und kleinen Leser weltweit (Ab 8 Jahren; lesen auch Erwachsene)</p>
<p><strong>Walt Disney: „Der König der Löwen“</strong></p>
<p>In dieser Buchausgabe der Reihe „Disney-Classics“ wird die Handlung des überaus erfolgreichen Films (erschienen 1994) kunstvoll und mit vielen Illustrationen kindgerecht nacherzählt. Es ist auch als Vorlesebuch sehr gut geeignet. (Kinderbuch ab 6 Jahren)</p>
<p><span id="more-104"></span></p>
<p><strong>Michael Ende: „Die unendliche Geschichte“ (Erstauflage: 1979)</strong></p>
<p>Der romantisch-phantastische Bildungsroman über die Abenteuer des Jungen Bastian Balthasar Bux bietet mehrere Interpretationsebenen und zählt mittlerweile zu den Klassikern der Weltliteratur. Ungewöhnlich ist nicht nur die inhaltliche Mehrschichtigkeit, sondern auch die integrierte Bedeutung der jeweiligen Schriftfarbe. (Ab 12 Jahren; lesen auch Erwachsene)</p>
<p><strong>Rita Harenski (Herausgeber) / Christiane Pieper (Illustrator): „Von großen und von kleinen Tieren. Die schönsten Tiergeschichten der Weltliteratur“ (Erstauflage: Juni 2005)</strong></p>
<p>Diese mit größter Sorgfalt zusammengestellte Anthologie enthält drei Themenbereiche: Tiere als einzigartige Geschöpfe, Freundschaft zwischen Mensch und Tier und Fabeln, Märchen und phantastische Geschichten. Zu den Autoren zählen Rudyard Kipling, Jack London, Axel Hacke, Elke Heidenreich, Iwan S. Turgenjew, Siegfried Lenz, Konrad Lorenz, Alexander Solschenizyn, Plutarch, Marie von Ebner-Eschenbach, Bertolt Brecht, Liam O&#8217;Flaherty und viele mehr. (Ab 7 Jahren; lesen auch Erwachsene)</p>
<p><strong>Schirin Homeier / Andreas Schrappe „Flaschenpost nach irgendwo – Ein Kinderfachbuch für Kinder suchtkranker Eltern“ (Erstauflage: 2008)</strong></p>
<p>Wie der Titel bereits sagt, handelt diese illustrierte Geschichte von der Problematik der Kinder Süchtiger und stellt damit ein Novum in der deutschsprachigen Kinderbuchliteratur dar. Die Autoren sind diplomierte Pädagogen und möchten mit diesem Werk eine notwendige Hilfestellung leisten. (Kinderbuch ab 8 Jahren; auch für Erwachsene)</p>
<p><strong>Astrid Lindgren: „Pippi Langstrumpf, Gesamtausgabe“ (schwedische Erstauflagen: 1945, 1946, 1948)</strong></p>
<p>In dieser Gesamtausgabe sind die drei Einzelbände „Pippi Langstrumpf“, „Pippi Langstrumpf geht an Bord“ und „Pippi in Taka-Tuka-Land“ der vielfach ausgezeichneten Autorin enthalten. (Kinderbuch ab 8 Jahren)</p>
<p><strong>Ottfried Preußler: „Das kleine Gespenst“ (Erstauflage: 1966)</strong></p>
<p>Neben seinen Büchern „Die kleine Hexe“ und „Der kleine Wassermann“ bleibt Preußlers Erzählung vom liebenswerten kleinen Gespenst, das die Welt so gerne mal am Tage kennenlernen möchte, ein nie aus der Mode kommender, spannender Kinderbuchklassiker. (Kinderbuch ab 6 Jahren)</p>
<p><strong>Ruby Roth: „Warum wir keine Tiere essen: Ein Buch über Veganer, Vegetarier und alles Lebendige“ (Erstauflage: 2010)</strong></p>
<p>Die Autorin beschreibt kindgerecht die natürliche Lebensweise von Kühen, Schweinen, Gänsen, Puten, Hühnern und Fischen und erklärt, weshalb sich Menschen dafür entscheiden, keine Tiere zu essen. Das Buch ist farbig illustriert. (Kinderbuch ab 6 Jahren; lesen auch Erwachsene)</p>
<p><strong>Barbara Rütting: „Barbara Rüttings Koch- und Spielbuch für Kinder. Für drinnen und draußen. Vorgestellt von Kater Fettucini“ (Erstauflage: 1979)</strong></p>
<p>Im Erscheinungsjahr erhielt die Autorin dafür die „Silberne Feder“ des Ärztinnenbundes. Das Buch zur gesunden Kinderernährung bezieht die Zielgruppe der (nach Jahreszeiten sortierten) Rezepte direkt und unterhaltsam mit ein und beinhaltet ebenfalls Zeichnungen, Bastelanleitungen, Lieder und Gedichte. (Ab 10 Jahren; lesen auch Erwachsene)</p>
<p><strong>Charles M. Schulz: „Die Peanuts. Werkausgabe“</strong></p>
<p>Seit 2006 bringt der Carlsen-Verlag in chronologischer Ordnung die ab 1950 veröffentlichten Comicstrips über das Peanuts-Universum mehrbändig heraus. (1947 erschien es erstmalig unter dem Namen „Li&#8217;l Folks“). (Ab 8 Jahren; auch für Erwachsene)</p>
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		<title>Vegane und vegetarische Kochbücher</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 08:36:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Alke Raven Sushila Issar, Mrinal Kopecky: „Indisch vegetarisch“ Der Inhalt Der Anfang von „Indisch vegetarisch“ ist wie ein kleines Lehrbuch gestaltet: Zuerst werden die typischen Gewürze vorgestellt, indem ihre Herkunft, Herstellung, Verwendung, Wirkung und Haltbarkeit erläutert werden. Dabei erfährt der Leser viel Interessantes und Überraschendes, zum Beispiel über die dem Europäer als klassisch-indisch erscheinende Gewürzmischung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Alke Raven</em></p>
<p><strong>Sushila Issar, Mrinal Kopecky: „Indisch vegetarisch“</strong></p>
<p><em><strong>Der Inhalt</strong></em><br />
Der Anfang von „Indisch vegetarisch“ ist wie ein kleines Lehrbuch gestaltet: Zuerst werden die typischen Gewürze vorgestellt, indem ihre Herkunft, Herstellung, Verwendung, Wirkung und Haltbarkeit erläutert werden. Dabei erfährt der Leser viel Interessantes und Überraschendes, zum Beispiel über die dem Europäer als klassisch-indisch erscheinende Gewürzmischung Curry. Anschließend wird ein Blick in den „Vorratsschrank“ der traditionellen indischen Küche geworfen &#8211; informativ sind dabei auch die Hinweise zu alternativen Lebensmitteln für den nichtorientalischen Haushalt. Danach beginnt der Rezeptteil; er beinhaltet: „Grundrezepte“, „Suppen, Snacks und Salate“, „Gemüse und Hülsenfrüchte“, „Brotvariationen und Reisgerichte“, „Chutneys und Pickles“, „Desserts und Konfekt“ und „Tee und Getränke“; in den beiden letzten Kapiteln befinden sich zahlreiche Snack- und sieben Menüvorschläge. Außerdem enthält das Kochbuch eine mehrseitige Liste von Bezugsquellen für verwendete indische Lebensmittel, falls diese für einzelne Leser schwer zu bekommen sein sollten.</p>
<p><em><strong>Exotisch kochen leicht gemacht</strong></em><br />
Die Rezepte wurden so konzipiert, dass sie leicht nachzukochen sind, zudem werden viele von ihnen mit appetitanregenden Fotos veranschaulicht (die Zubereitung von dem gebratenen Brot Paratha wird sogar mit sechs Einzelfotos verdeutlicht). Neben den Bildern mit den Speisen gibt es stimmungsreiche fotografische Impressionen vom Alltagsleben in Indien, und orientalische Muster und Farben verleihen dem Buch seinen eigenen „Look“. In Bezug auf die Rezepte an sich war es eine schöne Idee, jedes von ihnen mit persönlichen Worten der Autorinnen kurz vorzustellen &#8211; dadurch erhält das Kochbuch seinen ganz eigenen Charme, und eine eventuelle Skepsis gegenüber fremden exotischen Gerichten wird in kulinarische Neugier verwandelt. Wahrscheinlicher ist es sowieso, dass bereits beim ersten Lesen dieser original indischen Rezepte (es sind ca. 100) der Wunsch entsteht, sie so bald wie möglich auszuprobieren. Und die Autorinnen weisen darauf hin, dass viele der dargestellten Gerichte für den täglichen Speiseplan geeignet sind. (Zu beachten ist nur, dass die traditionelle indische Küche nicht unbedingt fettarm ist, aber in diesem Punkt lassen sich Rezepte generell bedarfsgemäß modifizieren.) Alles in allem ist „Indisch vegetarisch“ eine wundervolle, umfangreiche Zusammenstellung indischer kulinarischer Köstlichkeiten! Erschienen ist es im Walter Hädecke Verlag, bei dem es weitere sehr empfehlenswerte vegetarische Kochbücher gibt, z.B. „Chinesisch vegetarisch“, „Koreanisch vegetarisch“, „Risotto vegetarisch“ (italienische Küche), „Türkisch vegetarisch“, „Umweltfreundlich vegetarisch“ (ökologisch wertvoll: Rezepte mit CO2-Berechnungen), „Vegetarisches aus aller Welt“, „VegItalia“ (schnell zuzubereitende, klassische italienische Gerichte) sowie das vielgelobte, 216 Seiten starke vegane Kochbuch „Vegan &amp; vollwertig genießen“ (mit einem Vorwort von Barbara Rütting).</p>
<p><strong>„Vegan for Fun“ von Attila Hildmann und „Vegan kochen für alle“ von Björn Moschinski</strong></p>
<p><strong><em>Zwei Männer, zwei Bikes und eine Überzeugung</em></strong><br />
Im Jahre 2011 wurden zwei Kochbücher veröffentlicht, deren Autoren trotz unterschiedlicher Biographien vieles gemeinsam haben; eine bedeutende Übereinstimmung ist ihre Überzeugung, dass eine Abkehr des Verbrauchers vom Grauen der Massentierhaltung sinnvoll ist und sich mit einem veganen Ernährungsstil – dabei werden keine tierischen Produkte verzehrt &#8211; einfach, gesund und wohlschmeckend umsetzen lässt. Die Ernährungswissenschaft bestätigt diese Ansicht, denn in internationalen Studien wurde bewiesen, dass bei Beachtung bestimmter Ernährungsregeln der Lebensstil mit rein pflanzlicher Kost tatsächlich der gesündeste ist. Die Strategie der beiden Autoren zur Verbreitung der veganen Welle auch unter Fleischkonsumenten bestand nun nicht darin, vorwurfsvolle Worte an diese zu richten, sondern tierproduktfreie Rezepte für Gourmets zu entwickeln. Nach der Aufmachung der beiden Bücher werben sie zudem mit ihrem attraktiven Erscheinungsbild für den Veganismus – doch an dieser Stelle sei gesagt, dass sie mit ihren schmackhaften veganen Kreationen unter allen Umständen die Vertreter eines modernen, gesunden und tierethisch korrekten Ernährungsstils bleiben werden, unabhängig von veränderlichen Attributen wie Fitness und Idealgewicht.</p>
<p><strong><em>Gerichte aller Art</em></strong><br />
Sowohl „Vegan for Fun“ als auch „Vegan kochen für alle“ enthalten eine bunte Mischung unterschiedlicher Gerichte; leichte Snacks und Vorspeisen, Süßigkeiten, Kuchen, Torten und Desserts sind ebenso enthalten wie sättigende Hauptmahlzeiten aller Art. Eine Besonderheit beider Köche ist, dass sie auch für Rezepte, die populäre nichtvegane Speisen geschmacklich und optisch imitieren, Experten sind. Sie kennen die tierschutzfernen Originale aus ihrer Kindheit und beweisen jetzt mit ihrer Kochkunst, dass sich bei Bedarf der Geschmack von Fleisch-, Fisch-, Geflügel- oder Eiergerichten auch ohne Tierleid problemlos und dabei vollkommen cholesterinfrei erleben lässt. (In jedem Buch gehört rund ein Sechstel der Speisen zu dieser Art.) Doch die Bücher haben nicht nur den Wert für den Tier- und Umweltschutz und das kulinarische Know-how ihrer Autoren gemein, auch beim Design gibt es Ähnlichkeiten: Einem ganzseitigen Farbfoto der fertigen Speise steht ein Text mit einer Zutatenliste, einer übersichtlich angeordneten Zubereitungsanleitung und relevanten Hinweisen gegenüber.</p>
<p><strong><em>Der Vergleich</em></strong><br />
Es sind viele sehr gute vegane Kochbücher auf dem Markt, doch wer sich nun eines von einem dieser beiden engagierten und prominenten Szene-Köche kaufen möchte, könnte sich vor die Qual der Wahl gestellt fühlen. Daher folgende Anmerkungen:</p>
<ol>
<li>Die Bücher erweisen sich beim genauen Lesen nicht als Konkurrenz füreinander, sondern als ausgewogene Ergänzung. Wir haben lediglich zwei gleichartige Gerichte finden können, Pancake und Pannacotta, jedoch mit unterschiedlichen Zutaten, so dass es auch hier nicht zu Doppelungen kommt. Das trifft auch für das vegane Grundnahrungsmittel „Mayonnaise“ zu, für das jeder Koch sein eigenes Spezialrezept liefert.</li>
<li>Wer fabelhafte vegane Suppenrezepte sucht, sollte sich für Björn Moschinskis Werk entscheiden, denn Attila Hildmann hat auf Suppen verzichtet. Dafür liefert sein Buch aber mehr Hauptgerichte. (Insgesamt gibt es in dem etwas teureren „Vegan for Fun“ 5 Rezepte mehr.)</li>
<li> Wer gerne Nüsse und nussartige Früchte mag, findet bei Attila Hildmann viele Rezepte mit ihnen. Der Autor hat eine Vorliebe für sie und komponiert die Gerichte entsprechend; nicht nur, aber oft verwendet er zum Beispiel Mandelprodukte oder Pinienkerne. Björn Moschinski hingegen, bei dem es allerdings auch unter anderem Tomaten-Kokos-Suppe, pikante Schweinsöhrchen mit Mandeln oder Nougatmousse gibt, konzipiert die Speisen eher mit Sojamilch, -sahne oder -joghurt. In seinem Nachwort nennt er jedoch mehrere alternative Produkte.</li>
<li>In „Vegan kochen für alle“ gibt es nicht nur das normale Inhaltsverzeichnis, sondern auch ein nach Zutaten geordnetes Register. Beispielsweise werden unter dem Stichwort „Kartoffel“ alle Rezepte genannt, die, yep, Kartoffeln beinhalten. Dies ist für die Zusammenstellung eines Speiseplans, zum Resteverwerten und nicht zuletzt bei eventuellen Nahrungsmittelunverträglichkeiten sehr hilfreich. Dafür bietet Attila Hildmann dem Leser als Plus auf eine lockere Art einige entscheidende Gesundheitstipps. Nützliche Hinweise zu veganen Nahrungsmitteln wiederum finden sich in den Büchern beider Autoren.</li>
<li>Die raffinierten Kopien omnivorer Kost tragen zum Beispiel die Namen (Auswahl): „Sushi“, „Döner“, „Tofubolognese“ und „Schaschlikspieße“ (in „Vegan for Fun“) und „&#8217;Thunfisch&#8217;-Salat“, „Ragout fin“, „Gulaschsuppe“ und „Sojaschnitzel Wiener Art“ (in „Vegan kochen für alle“).</li>
<li>Es gibt in beiden Büchern auch Gerichte mit nichtpflanzlichen Zutaten: Pilzen. Sie stehen von ihrem Organismus her den Tieren näher als den Pflanzen und bilden ein eigenes biologisches Reich.</li>
<li>Die Hardcovers haben ein recht großes Format (entsprechend plakativ sind die genannten ganzseitigen Fotos): „Vegan for Fun“: 29 x 24 x 2 cm; „Vegan kochen für alle“: 27 x 22 x 1,5 cm.</li>
</ol>
<p>Wer keine bestimmten Nahrungsmittelunverträglichkeiten hat, kann bei der Entscheidung für nur eines der beiden Bücher nichts falsch machen, er erhält in jedem Fall ausgezeichnete Rezepte. Wer sich sowohl „Vegan for Fun“ als auch „Vegan kochen für alle“ kaufen möchte, wird zwei sich auf wunderbare Weise komplettierende Kochbücher erhalten.</p>
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		<title>Angela Sirtlan: Yoga für mich</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 13:20:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Work-out-Yoga Für ein Fitnessprogramm, wie es „Yoga für mich“ darstellt, bringt jeder Mensch seine individuellen Voraussetzungen mit. Nicht zuletzt diese Grundvoraussetzungen bestimmen, welche körperlichen Übungen gut tun und Spaß machen, und welche nicht. Wie bereits der Titel andeutet, stellt die Lehrerin für Dance, Work-out und WOYO Angela Sirtlan dem Leser Yoga in einer Form vor, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Work-out-Yoga</strong><br />
Für ein Fitnessprogramm, wie es „Yoga für mich“ darstellt, bringt jeder Mensch seine individuellen Voraussetzungen mit. Nicht zuletzt diese Grundvoraussetzungen bestimmen, welche körperlichen Übungen gut tun und Spaß machen, und welche nicht. Wie bereits der Titel andeutet, stellt die Lehrerin für Dance, Work-out und WOYO Angela Sirtlan dem Leser Yoga in einer Form vor, die von ihr persönlich favorisiert wird. Daher wäre es zu pauschalisierend, „Yoga für mich“ als das ideale Yogabuch für jedermann anzupreisen. Wer aber über ein ähnliches körperliches Potenzial wie die Autorin verfügt, für den kann das Buch zu einer wertvollen Trainingshilfe werden. Geboten wird ein sorgfältig ausgearbeitetes, ideologiefreies Work-out aus Yoga-Elementen (WOYO). Informationen über die Philosophie des Yogas (zu ihr gehört z.B. Ahimsa, also die Gewaltfreiheit auch gegenüber Tieren) sollten nicht erwartet werden.</p>
<p><center><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=000000&#038;IS2=1&#038;bg1=FFFFFF&#038;fc1=000000&#038;lc1=0000FF&#038;t=httpbuechbiz-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as4&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;ref=ss_til&#038;asins=3517087629" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></center></p>
<p><span id="more-135"></span></p>
<p><strong>Der Inhalt</strong><br />
Nach einleitenden Worten werden Atem-, Energie- und Konzentrationsübungen vorgestellt. Dann beginnt der „&#8217;yoga-praxis&#8217;“-Teil. Angela Sirtlan nannte dessen Kapitel:</p>
<ul>
<li>„&#8217;yoga elements&#8217; – meine täglichen Quickies“,</li>
<li>„&#8217;sonnengrüße &amp; vinyasa&#8217; – bestes Warm-up und Intro für mehr“,</li>
<li>„&#8217;yoga classics&#8217; – immer wieder neu erfahren“,</li>
<li>„&#8217;happy hip openers&#8217; – die Herausforderung annehmen, um happy zu werden“,</li>
<li>„&#8217;deep stretches&#8217; – Langsamkeit üben mit Ruhe und Unruhe“,</li>
<li>„&#8217;yoga-lieblinge&#8217; – Asanas, in die man sich sofort verliebt“,</li>
<li>„&#8217;short flows&#8217; – Bewegungsfluss genießen – mit oder ohne Musik“ und</li>
<li>„&#8217;kopfüber-poses&#8217; – da kannst du dich auf den Kopf stellen“.</li>
</ul>
<p>Es folgen ein Glossar, Backstage-Fotos, die Vorstellung des Studios der Autorin und ein Dankeschön an ihr Team.</p>
<p><strong>Detailgenauigkeit</strong><br />
Wer ein Register sucht, um sich selber ein Programm zusammenzustellen, wird in der uns vorliegenden Erstausgabe nicht fündig werden. Die Übungen an sich lassen sich jedoch, dank der sehr anschaulichen Fotos (einige im Grünen, andere im Studio aufgenommen; gezeigt werden Angela Sirtlan und ein männliches Model) und der detailgenauen Schritt-für-Schritt-Beschreibungen, problemlos im Sinne der im Unterrichten erfahrenen Autorin ausführen – unter dem Vorbehalt der oben erwähnten körperlichen Eignung. Einige Haltungen lassen sich nur mit ausgebildeter Armmuskulatur einnehmen, und das männliche Model führt unter anderem Dehnungen im Schulterbereich vor, die für viele zu strapaziös sein könnten. Zwar werden „Variationen für Beginner“ angeboten, doch es fehlt der Hinweis, dass selbst Yoga-Fortgeschrittene nur selten die Flexibilität des männlichen Models erreichen. Die Variationen und die hervorgehobenen Anmerkungen sind jedoch insgesamt medizinisch sinnvoll und ein wichtiger Inhalt des Buches, der gerade den Autodidakten helfen wird. Schließlich: Auch beim Lernen mit „Yoga für mich“ gilt es, während der Übungen sehr sorgsam auf den eigenen Körper zu achten und aufzuhören, bevor etwas schmerzt.</p>
<p>Wer Geduld hat, sich nicht überfordert und regelmäßig ein angemessenes Programm absolviert, der wird bald gute Erfolge im Fitnessbereich erzielen können. Angela Sirtlans „Yoga für mich“ motiviert, macht Mut und zeigt, was für viele (aber nicht alle) möglich ist.</p>
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		</item>
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		<title>Stefan Zweig: Meisternovellen</title>
		<link>http://buecherwelt.biz/stefan-zweig-meisternovellen</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 16:14:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Alke Raven Biographische Notizen Stefan Zweig wurde 1881 als zweiter Sohn eines wohlhabenden jüdischen Ehepaares – der Vater war Textilunternehmer, die Mutter entstammte einer Bankiersfamilie – in Wien geboren; in seiner 60 Jahre später beendeten Autobiographie „Die Welt von gestern. Erinnerungen eines Europäers“ beschrieb er sowohl die erfahrenen Restriktionen durch die Starre des damaligen Schulsystems [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Alke Raven</em></p>
<p><strong>Biographische Notizen</strong><br />
Stefan Zweig wurde 1881 als zweiter Sohn eines wohlhabenden jüdischen Ehepaares – der Vater war Textilunternehmer, die Mutter entstammte einer Bankiersfamilie – in Wien geboren; in seiner 60 Jahre später beendeten Autobiographie „Die Welt von gestern. Erinnerungen eines Europäers“ beschrieb er sowohl die erfahrenen Restriktionen durch die Starre des damaligen Schulsystems als auch sein schon in der Jugend einsetzendes Interesse für die neuen kulturellen Strömungen des Fin de Siècle. Bereits 1891 erscheint sein erster Gedichtband – in den darauffolgenden Jahren wirkt er u.a. als Übersetzer und Herausgeber, später folgt seine große Karriere als Schriftsteller. In den 1920er und 30er Jahren gehört er weltweit zu den gefragtesten deutschsprachigen Autoren, seine Werke erscheinen in mehr als 50 Sprachen.</p>
<p><center><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=000000&#038;IS2=1&#038;bg1=FFFFFF&#038;fc1=000000&#038;lc1=0000FF&#038;t=httpbuechbiz-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as4&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;ref=ss_til&#038;asins=3596149916" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></center></p>
<p>Den ersten Weltkrieg hatte er als Mitarbeiter im Wiener Kriegsarchiv und in der Schweiz überstanden, während des zweiten lebte der vielgereiste jüdische Kosmopolit mit mittlerweile britischer Staatsangehörigkeit in England und Amerika. Sein letzter Wohnort war Petrópolis (Rio de Janeiro); dort wählte er, zusammen mit seiner zweiten Ehefrau Charlotte, 1942 den Freitod. Er hinterließ seine Autobiographie, Biographien, Monographien, einen Roman, ein Libretto, Novellen, Kurzgeschichten, Essays, Übersetzungen, zwei unvollendete Romane und zigtausende von Briefen. Die brasilianische Regierung ehrte sein Leben mit einem Staatsbegräbnis.</p>
<p><span id="more-130"></span></p>
<p><strong>Das Werk in der Kritik</strong><br />
Bei der Beschäftigung mit literaturwissenschaftlichen Kommentaren zu seinem Werk begegnen einem auch pejorative Bemerkungen; in einem nicht unbedeutenden Fachlexikon ist sogar von „geringer künstlerischer Originalität“ die Rede. Aber Zweig besaß die faszinierende Gabe, mit formvollendeter sprachlicher Stilistik und psychologischer Durchdringung der Gefühlsmomente seiner Figuren den Leser in die fiktiven Welten hineinzuziehen und ihn die äußerlichen und emotionalen Geschehnisse unmittelbar miterleben zu lassen. Gerade der hier vorzustellende Novellenband zeugt beispielhaft von Zweigs sprachlicher und empathischer Kraft. Geschildert werden die Erlebnisse von Menschen, deren Gefühle nicht im Einklang mit ihrer Lebenssituation stehen. Wohl auch um der Gefahr zu entgehen, als Autor mit den erschaffenen Figuren gleichgesetzt zu werden, konstruierte Zweig oftmals Distanz schaffende Rahmenhandlungen, mittels derer er die von Obsessionen geprägten Gedanken und die mitunter pikanten Handlungen seiner Protagonisten wiedergeben konnte.</p>
<p>Seit Anfang des Jahrhunderts hatte Sigmund Freud vordem tabuisierte Themen der Sexualpsychologie ins Licht des medizinischen Diskurses gesetzt; der mit dem Arzt und Psychoanalytiker jahrzehntelang korrespondierende Stefan Zweig wurde der Autor, der nicht zuletzt mit seinen Novellen den interessierten Lesern außergewöhnliche Sehnsüchte und Passionen nachvollziehbar machte. Jedoch vermied er trotz des narrativen Detailreichtums elegant den kulturellen Fauxpas der Obszönität. Auf diese Weise wurde Zweig zum anerkannten und vielgelesenen Schriftsteller – auch der Nationalsozialismus mit seiner Ächtung der von Juden verfassten Bücher konnte seinen fortschreitenden interkontinentalen Erfolg nicht verhindern.</p>
<p><strong>Inhalt</strong><br />
Das Fischer-Taschenbuch „Meisternovellen“ (496 Seiten) enthält neun der berühmtesten konzentrierten Erzählungen Zweigs (Klammer: Ersterscheinungsjahr); einige wurden mehrfach verfilmt:<br />
„Brennendes Geheimnis“ (1911), „Der Amokläufer“ (1922), „Brief einer Unbekannten“ (1922), „Die Frau und die Landschaft“ (1922), „Verwirrung der Gefühle“ (1927), „Vierundzwanzig Stunden aus dem Leben einer Frau“ (1927), „Episode am Genfer See“ (1926), „Die unsichtbare Sammlung“ (1933) sowie die legendär gewordene „Schachnovelle“ (Brasilien 1942).</p>
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		<title>Barrington Barber &#8211; Die neue Zeichenschule</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 09:19:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Alke Raven Barrington Barber: „Die neue Zeichenschule. Zeichnen lernen in 12 Lektionen“. Das große Talent zum Zeichnen lässt sich nicht kaufen; es wird einem geschenkt, oder eben nicht. Und doch ist das eigene Erstellen von Bildern für jeden, der noch schauen und einen Stift führen kann, ein lohnendes Hobby – die Konzentration auf die Tätigkeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Alke Raven</em></p>
<p><strong>Barrington Barber: „Die neue Zeichenschule. Zeichnen lernen in 12 Lektionen“.</strong></p>
<p>Das große Talent zum Zeichnen lässt sich nicht kaufen; es wird einem geschenkt, oder eben nicht. Und doch ist das eigene Erstellen von Bildern für jeden, der noch schauen und einen Stift führen kann, ein lohnendes Hobby – die Konzentration auf die Tätigkeit des Malens wirkt entspannend und gegebenenfalls sogar therapierend. Für diese Zwecke können wir einfach drauflosmalen – in jedem Fall werden wir in die phantastische Welt des künstlerischen Schaffens geführt, unabhängig von dem Wert des Endproduktes für andere.</p>
<p><center><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=000000&#038;IS2=1&#038;bg1=FFFFFF&#038;fc1=000000&#038;lc1=0000FF&#038;t=httpbuechbiz-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as4&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;ref=ss_til&#038;asins=3809427055" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></center></p>
<p>Wer aber die Freude am Zeichnen für sich (wieder-)entdeckt, nachdem er den schulischen Kunstunterricht schon länger hinter sich gelassen hat, oder wer niemals die Möglichkeit hatte, sein zeichnerisches Potential, ob eher klein oder gewaltig, zu entfalten, den könnte zu Recht der Ehrgeiz packen, die Qualität seiner Bilder auf ein höheres oder sogar hohes Niveau zu heben. Und für diese Kreativen gibt es wundervolle Zeichenschulen in Buchform auf dem Markt. Eine von ihnen stellen wir hier vor – doch damit sollen andere, die ebenfalls mit viel künstlerischem und auch pädagogischem Können verfasst worden sind, nicht deplaciert werden. Entscheidend für den Zeichnenden ist, überhaupt ein Exemplar von den vorhandenen guten Schulen zu wählen und dann „am Ball“ bzw. „am Stift“ zu bleiben – es lohnt sich!</p>
<p><span id="more-110"></span></p>
<p><strong>Übung macht den Meister</strong><br />
Der Grafikdesigner Barrington Barber veröffentlichte bereits mehrere Zeichenschulen, und einige von ihnen gelten mittlerweile als Standardwerke. Das vorliegende Buch „Die neue Zeichenschule. Zeichnen in 12 Lektionen“ erschien Januar 2011 (Bassermann Verlag, München). Wie schon dem Titel zu entnehmen ist, beinhaltet es zwölf aufeinander aufbauende Kursstufen; zudem gibt es eine motivierende Einführung, in der auch die Handhabung von diversen Zeichenutensilien erläutert wird. An ihrem Ende schrieb Barber: „Aber denken Sie daran: Sie zeichnen zu Ihrem Vergnügen! Die Übungen dieses Buches möchten Ihnen helfen, den Lernprozess zu genießen und sich auf Ihre Stärken anstatt auf Ihre Schwächen zu konzentrieren.“ Derart für die Begegnung mit möglichen künstlerischen Krisen gestärkt, wird der Leser direkt in den Praxisteil geschickt; dort erwarten ihn die Grundlagen, Feinheiten und Tricks der professionellen Zeichenkunst.</p>
<p>Bereits in der ersten Lektion werden nicht nur handwerkliche Übungen absolviert, sondern wichtige Basiskenntnisse erlernt, z.B. über das Erzeugen von Mehrdimensionalität, die Verteilung von Licht und Schatten, die Proportionalität von Körperteilen und die Regeln der einfachen Perspektive. Überhaupt ist es ein Kennzeichen des Buches, dass in den einzelnen Übungen die zu zeichnenden Objekte nur beim Skizzieren rudimentär, in der Ausarbeitung jedoch schon als relativ anspruchsvolle Zeichnungen wiederzugeben sind – wer es denn vermag&#8230;„Denken Sie daran: Sie zeichnen zu Ihrem Vergnügen!“</p>
<p><strong>Barber teilte sein Werk in folgende Sektionen auf:</strong><br />
1. Grundübungen für Linie, Form und Textur 2. Form und Tonwert 3. Motive auswählen 4. Im Freien zeichnen 5. Die menschliche Figur 6. Materialien und Techniken 7. Perspektive und Verkürzung 8. Die Welt der Tiere 9. Kompositionen aufbauen 10. Das Stillleben 11. Gesichter und Porträts 12. Die Landschaft. (Und auf der letzten Seite befindet sich das Register.)</p>
<p>Alles in allem lässt sich nur Positives über diese Zeichenschule berichten. Barber nimmt seine Leser ernst, er bietet keinen beschönigenden leichten Weg zum besseren Zeichnen an, aber dafür einen, der sichtbare Erfolge ermöglicht. Und gerade wegen des gestellten Anspruchs macht es einfach Spaß, sich auf die einzelnen Übungen einzulassen und die eigenen Fortschritte wahrzunehmen.</p>
<p>Zu guter Letzt sei noch das beeindruckende und dienliche Format gelobt: Das Softcover ist ca. 28 cm lang, 22,5 cm breit und 3 cm tief (303 Seiten); überdies wurde eine reinweiße, griffige Papierqualität gewählt, bei der es kein störendes Durchscheinen von Rückseiten gibt. Diese Merkmale sind Äußerlichkeiten, spielen aber bei einer Zeichenschule keine geringe Rolle.</p>
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		<title>Zeitung vs. Buch – die beste Sonntagslektüre</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 15:28:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Entspannung am arbeitsfreien Sonntag Bereits die Bibel erzählt im Schöpfungsmythos der Erde davon, dass Gott die Welt in sechs Tagen geschaffen, den siebten Tag jedoch für Ruhe und Erholung genutzt hat. Der siebte Tag der Woche, der Sonntag, gilt für die meisten Menschen als arbeitsfreier Höhepunkt des Wochenendes und wird für Ausflüge, Besuche, Hobbies und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_123" class="wp-caption alignnone" style="width: 209px"><a href="http://buecherwelt.biz/wp-content/uploads/2012/01/Fotolia_25853976_XS.jpg"><img class="size-medium wp-image-123" title="Young Couple reading" src="http://buecherwelt.biz/wp-content/uploads/2012/01/Fotolia_25853976_XS-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Welche Sonntagslektüre ist besser?</p></div>
<p><strong>Entspannung am arbeitsfreien Sonntag</strong><br />
Bereits die Bibel erzählt im Schöpfungsmythos der Erde davon, dass Gott die Welt in sechs Tagen geschaffen, den siebten Tag jedoch für Ruhe und Erholung genutzt hat.<br />
Der siebte Tag der Woche, der Sonntag, gilt für die meisten Menschen als arbeitsfreier Höhepunkt des Wochenendes und wird für Ausflüge, Besuche, Hobbies und andere Freizeitaktivitäten genutzt. Auch einer Tätigkeit, die unter der Woche zu kurz kommt, kann der freie Sonntag gewidmet werden: dem Lesen. Bücher, Zeitung und Zeitschriften werden am Feierabend des Arbeitsalltages oft links liegen gelassen, da sie zu viel Zeit und Aufmerksamkeit beanspruchen, in sonntäglichen Mußestunden jedoch sind sie gern gesehene Begleiter und Garanten für ruhige und entspannte Stunden.</p>
<p><span id="more-102"></span><strong>Zeitung vs. Buch: Was ist die bessere Sonntagslektüre?</strong><br />
Lesen als solches setzt oft verschiedene Lesetypen voraus: den Konsumenten von dicken Abenteuerromanen, den wissenshungrigen Leser von Fachliteratur, den Genießer kanonisierter Bildungslektüre oder aber den interessierten und gemütlichen Zeitungsleser.<br />
Was aber ist die bessere Lektüre für einen gemütlichen Sonntagnachmittag – Zeitung oder Bücher?</p>
<p><strong>Die Zeitung: Morgendlicher Begleiter durch die Woche</strong><br />
Die meisten Haushalte beziehen per Abonnement eine Tageszeitung, um so stets über das Weltgeschehen informiert zu bleiben und wichtige Neuigkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Umfeld zu erfahren. Deswegen herrscht bei vielen Menschen das Ritual vor, die Zeitung am Frühstückstisch zu lesen und zumindest die wichtigsten und prägnantesten Schlagzeilen zu überfliegen.<br />
Die Zeitung wird dadurch zu einem Begleiter im Alltag, einer morgendlichen Beigabe am Frühstückstisch und wird von vielen Menschen mit der Arbeitswoche assoziiert.</p>
<p><strong>Bücher: Begleiter für lange Mußestunden</strong><br />
Bücher hingegen finden nach einem anstrengenden Tag bei vielen Personen kaum Beachtung und sind dadurch prädestiniert für das Lesen am Sonntag. Während die Zeitung Informationen kurz und präzise aufbereitet, entwickeln Bücher einen langen Spannungsbogen, der unterhaltsame Lektüre für den gemütlichen Sonntagnachmittag zuhause verspricht. Das Lesen eines spannenden Romans trägt in die Welt der Fantasie und lässt das aktuelle Weltgeschehen außen vor, was für Entspannung am Wochenende auch sehr zuträglich sein kann.</p>
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		<title>Das Buch als idealer Alltagsbegleiter!</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 15:22:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Buch ist ein Freund Bücher sind ideale Begleiter im Alltag. Doch warum ist das so? Was macht Bücher so angenehm alltagstauglich? Ein Aspekt ist zweifelsohne der Unterhaltungswert, der ein gutes Buch auszeichnet. Unter den vielen verschiedenen Genres findet letztendlich jeder Bücherwurm seinen Favoriten. Der eine gruselt sich mit Vorliebe bei einem spannenden Thriller, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Buch ist ein Freund</strong><br />
Bücher sind ideale Begleiter im Alltag. Doch warum ist das so? Was macht Bücher so angenehm alltagstauglich? Ein Aspekt ist zweifelsohne der Unterhaltungswert, der ein gutes Buch auszeichnet. Unter den vielen verschiedenen Genres findet letztendlich jeder Bücherwurm seinen Favoriten. Der eine gruselt sich mit Vorliebe bei einem spannenden Thriller, der andere fühlt sich beim Lesen einer Fantasiegeschichte in eine andere Welt versetzt und Liebesromane vermitteln uns Herz und Schmerz auf romantische Weise. Nachschlagewerke, Ratgeber oder Sachbücher befragen wir hingegen gerne, um unser Wissen zu erweitern oder uns gezielte Informationen zu holen.</p>
<p><span id="more-99"></span><strong>Mobile Unterhaltung &#8211; ein Buch macht es möglich</strong><br />
Was auch immer gelesen wird, Bücher bereichern den tristen Alltag. Sie haben den großen Vorteil, dass sie gut in eine Hand- oder Aktentasche passen. Diese Mobilität macht sie praktisch und beliebt. Mit einem interessanten Buch gestaltet sich manch eine Zug- oder Busfahrt angenehm entspannend und abwechslungsreich. Bereits der Weg zur Arbeit wird mit einem guten Buch zum morgendlichen Highlight. Vielen Menschen fehlt leider die Zeit zum Lesen. Spätestens jedoch, wenn sie dem Alltag entfliehen und der Urlaub naht, halten auch die größten Workaholics nach einer unterhaltsamen Lektüre Ausschau. Bücher werten das Reisegepäck auf!</p>
<p><strong>Kinder lernen mit jedem Buch, das sie lesen</strong><br />
Gute Kinderbücher gehören in jedes Kinderzimmer. Die Kids bekommen mit jedem Buch, das sie lesen, ein besseres Gefühl für die Sprache. Spielerisch lernen sie Ausdrucksstärke, Rechtschreibung und Grammatik. Im Vordergrund steht dabei das Lesevergnügen; der Lernprozess läuft im Unterbewusstsein ab und wird deshalb von den Kids nicht als “lästige Büffelei“ empfunden. Selbst die Kleinsten schauen gerne bunte Bildchen an. Stehen unter den Illustrationen kurze Sätze, die Mama natürlich erst einmal vorlesen muss, wird manch ein Kind bereits im Vorschulalter das Alphabet beherrschen. Ein altes Sprichwort besagt: “Lesen bildet und wer viel liest, der schreibt gut!“</p>
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		<title>Frauenroman oder Kurzgeschichten – die beste Urlaubslektüre</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 15:20:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Bücher – wichtige Begleiter im Reisegepäck Ob es sich um einen sonnigen Badeurlaub am Strand, einen ruhigen und beschaulichen Aufenthalt in den Bergen, einen Wellnessurlaub oder einen winterlichen Ausflug in ein Skigebiet handelt – die Urlaubslektüre wird auf jeden Fall eingepackt. Während der freien Tage kann man die Seele baumeln lassen, den Alltag hinter sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_125" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://buecherwelt.biz/wp-content/uploads/2011/11/Fotolia_7484738_XS.jpg"><img class="size-medium wp-image-125" title="Urlaub" src="http://buecherwelt.biz/wp-content/uploads/2011/11/Fotolia_7484738_XS-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Die schönste Urlaubslektüre!</p></div>
<p><strong>Bücher – wichtige Begleiter im Reisegepäck</strong></p>
<p>Ob es sich um einen sonnigen Badeurlaub am Strand, einen ruhigen und beschaulichen Aufenthalt in den Bergen, einen Wellnessurlaub oder einen winterlichen Ausflug in ein Skigebiet handelt – die Urlaubslektüre wird auf jeden Fall eingepackt. Während der freien Tage kann man die Seele baumeln lassen, den Alltag hinter sich lassen und sich entspannen. Bücher sind deshalb die besten Begleiter im Reisegepäck, denn sie entführen den Urlauber an fremde Orte, erzählen ihm spannende Geschichte von fremden Personen und anderen Kontinenten und helfen dabei, dem Trott des eigenen Lebens für einige Stunden zu entkommen.</p>
<p><span id="more-97"></span></p>
<p><strong>Was ist die beste Urlaubslektüre?</strong></p>
<p>Doch welche Bücher lesen sich im Urlaub am besten? Der klischeebehaftete und doch beliebte Frauenroman, der seine Protagonistinnen durch Irrungen und Wirrungen führt, um sie letztendlich doch ihrem Traummann begegnen zu lassen? Oder aber ein Band voller Kurzgeschichten, der ein Potpourri aus verschiedenen Welten, Figuren und Handlungsverläufen verspricht?</p>
<p><strong>Der Frauenroman im Koffer</strong></p>
<p>Ihre Vorteile haben beide Genres: Der Frauenroman verspricht spannende Stunden, in denen die Leserin (oder in selteneren Fällen auch der Leser, der sich ein ihm unbekanntes Mysterium erschließen lassen will) mit der Hauptfigur des Romans mitfiebert, mitleidet und mitliebt. Und schlussendlich mit einem befriedigten Seufzer das Buch zuklappen kann, nachdem sich das Paar, das sich von Anfang an hätte einig sein sollen, auf der letzten Seite endlich gefunden hat. Die Vorhersehbarkeit des meist recht ähnlich gestrickten Plots tut diesbezüglich dem Lesevergnügen keinen Abbruch: Zu erwartende Ereignisse erscheinen vertraut und bekannt und sorgen umso mehr für die vom Lesen erwartete Entspannung.</p>
<p><strong>Der Kurzgeschichtenband im Gepäck</strong></p>
<p>Neues und Unvorhersehbares bietet hingegen der Band mit Kurzgeschichten. Der Vorteil dieser Bücher liegt klar auf der Hand: Sie können in kleine Häppchen dosiert und genossen werden, fordern deswegen die Aufmerksamkeitsspanne beim Lesen nicht allzu sehr und bieten in ihren oft überraschenden Wendungen doch ein Lesevergnügen erster Klasse.</p>
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		<title>Uwe Timm und die Erfindung der Currywurst</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Oct 2011 15:17:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine berührende Liebesgeschichte Uwe Timm hat bereits einige Bücher verfasst, die „Die Entdeckung der Currywurst“ gehört zu seinen besten. Es ist eine Liebesgeschichte, die in den letzten Apriltagen des Jahren 1945 spielt. Lena Brücker hat den Marinesoldat Hermann Bremer bei einem Bombenalarm in Hamburg kennengelernt. Bremer ist auf dem Weg zurück an die Front, doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine berührende Liebesgeschichte</strong><br />
Uwe Timm hat bereits einige Bücher verfasst, die „Die Entdeckung der Currywurst“ gehört zu seinen besten. Es ist eine Liebesgeschichte, die in den letzten Apriltagen des Jahren 1945 spielt. Lena Brücker hat den Marinesoldat Hermann Bremer bei einem Bombenalarm in Hamburg kennengelernt. Bremer ist auf dem Weg zurück an die Front, doch er bleibt am nächsten Morgen bei Lena Brücker und begeht damit Fahnenflucht. Als der Krieg wenige Tage später vorbei ist und Bremer sich immer noch bei Lena Brücker versteckt hält, verschweigt sie ihm das Kriegsende. Sie weiß, dass er sie verlassen würde und sie möchte dieses Glück mit dem fast zwanzig Jahre jüngeren Mann hinauszögern. 27 Tage lang gelingt ihr das, doch schließlich muss sie ihm die Wahrheit sagen. Wortlos geht er. Als kurze Zeit später ihr Mann heimkehrt, setzt sie ihn vor die Tür und nimmt ihr Leben in die eigenen Hände. Sie eröffnet einen Imbissstand. Als sie endlich alle Zutaten für die Speisen ergattert hatte, stolpert sie auf der Treppe, drei Flaschen Ketchup gehen zu Bruch und vermischen sich mit dem heruntergefallenen Curry. Dieses Missgeschick entpuppt sich als Geschmackserlebnis für Lena Brücker. So entsteht die Currywurst und wird zu einem Verkaufserfolg. Eines Tages steht auch Hermann Bremer an ihrem Stand, beide erkennen sich, doch er verschwindet ein zweites Mal wortlos aus ihrem Leben.</p>
<p><span id="more-95"></span></p>
<p><strong>Die Novelle – eine moderne Gattung?</strong><br />
Der große Vorteil dieser Gattung besteht darin, dass es nur einen Erzählstrang gibt und nicht – wie häufig in Romanen – Nebenschauplätze, viele Figuren und mehrere erzählte Geschichten. In der Novelle tritt ein überschaubares Figurenensemble auf und die Geschichte wird gradlinig erzählt. Was nicht heißen soll, dass diese literarische Form weniger kunstvoll ist. Nur ist es heute oft so, dass die Verlage den Begriff der Novelle meiden und lieber auf das Cover der Bücher „Roman“ schreiben. Der Kunde soll schließlich etwas haben für sein Geld und ein Roman verkauft sich häufig besser als eine Novelle. Aber man sollte vorsichtig sein: einen Text „nur“ als eine Novelle zu bezeichnen, ist ungerecht. Bücher wie „Die Erfindung der Currywurst“ von Uwe Timm ist das beste Beispiel dafür.</p>
<p><strong>Timms Erzählweise</strong><br />
Uwe Timm erzählt seine Geschichte sehr kunstvoll. Er entwirft eine Rahmenhandlung, in der der Ich-Erzähler auf die im Altersheim lebende Lena Brücker trifft. Bei einem Stück Kuchen und einen Pullover strickend, erzählt sie ihm ihre Lebensgeschichte stückchenweise, mit Vor- und Rückgriffen, hin- und herspringend, so dass der Erzähler die eigentliche Abfolge der Ereignisse herstellen muss. Er fängt im Mikrokosmos der Lena Brücker den Alltag in den letzten Kriegstagen und vor allem die erste Zeit unmittelbar nach Kriegsende ein. Während seiner Besuche im Altersheim strickt die alte Lena Brücker einen Pullover und ihre Strickarbeit wird zum Symbol einer immer stärker verwobenen Geschichte. Die verschiedenen Erzählfäden ergeben letztlich die Erzählung.</p>
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