
In Bibliotheken und Büchereien viele Bücher ausleihen
Geht dem Bücherfreund der Lesestoff aus und steht ihm obendrein nur ein schmales Budget zur Verfügung, dann wird er nach Möglichkeiten suchen, Bücher kostenlos zu lesen. Der erste Weg führt ihn zu den Bücherregalen von Freunden und Familie, doch leider ist diese Quelle oft unergiebig oder rasch versiegt. Das bedeutet jedoch nicht, dass es keine Bücher gibt, die man kostenlos lesen kann.
Bibliotheken und Büchereien
In Deutschland gibt es 10.855 Bibliotheken und öffentliche Büchereien mit einem Bestand von 362 Mio. Medien, der von 10,82 Mio. aktiven Nutzern in Anspruch genommen wird. Die Benutzung ist im Prinzip kostenlos, aber angesichts klammer öffentlicher Kassen erheben inzwischen viele Einrichtungen von den Benutzern einen Beitrag z.B. in Form einer Jahresgebühr.
Unter bibliotheksportal.de gibt es dazu viele Informationen und Suchmöglichkeiten. Hier kann der Standort der nächsten Bibliothek ermittelt werden, aber auch, welche Bibliothek ein bestimmtes Buch im Bestand hat. Via Fernleihe kann es dann von der Bibliothek vor Ort besorgt werden, allerdings dauert es einige Zeit, bis man das bestellte Buch schließlich in den Händen hält. Ein weiterer Nachteil ist, dass die Öffnungszeiten nicht immer mit den alltäglichen Verpflichtungen kompatibel sind.
Online-Bibliotheken
Im Zeitalter des Internet gibt es natürlich keine Einschränkungen durch Öffnungszeiten mehr: Online-Bibliotheken wie gutenberg.org, zeno.org, gutenberg.spiegel.de, books.google.com oder openlibrary.org stehen dem Leser an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr zur Verfügung und ihr Angebot an gemeinfreier Literatur ist immens. Die Bücher werden als gescannte Dokumente im PDF-Format, als Textdateien, und für E-Book-Reader in den entsprechenden Formaten angeboten.
Literatur- und Autorenportale
Auf Plattformen wie triboox.de oder bookrix.de erhalten junge oder unbekannte Autoren die Möglichkeit, sich direktes Feedback von Lesern einzuholen, die die Bücher dort kostenlos lesen und bewerten können. Manche etablierte Autoren, z.B. Elfriede Jelinek oder Cory Doctorow, veröffentlichen ihre Bücher auf eigenen Internetseiten, wo sie kostenlos gelesen werden können.